IPT/ IPTLD: Insulin potenzierte Low-Dose Chemo-Therapie

Die Insulin-Potenzierte Therapie (IPT), auch Insulin Potentation Therapy Low Dose (IPTLD) genannt, ist eine exakte und gut begründete Therapieform, die als sanfte Alternative zu konventionellen Chemotherapien bei Krebserkrankungen und zur Behandlung bei Borreliosen, Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises sowie bei viralen und chronischen Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden kann.

Da Insulin der generelle Türöffner aller Zellen ist, bedeutet dies, dass mithilfe des Hormons Insulin nicht nur Nährstoffe, sondern auch ganz gezielt und wohldosiert andere Substanzen wie z. B. Medikamente in die Zellen eingebracht werden können. Mit der IPT können Medikamente selektiv in die erkrankten Zellen eingeschleust werden, was weitgehend die gesunden Zellen schont.



Das Hormon Insulin und seine Rolle im Krebsgeschehen

Im Gegensatz zu gesunden Zellen ernähren sich Krebszellen nahezu nur von Glukose – also Zucker. Krebszellen haben 6-30 x mehr Insulin-Rezeptoren („Türen“) als normale Zellen, um den hohen Glukose- Bedarf zu decken. Krebszellen reagieren also 6-30x stärker auf Insulin- Gabe wie gesunde Zellen. Mit diesem Prinzip werden übrigens auch per PET- CT Krebsherde mit radiomarkiertem Zucker dargestellt.

 

In der Studie von Alabaster 1981 zeigten sich bei Brustkrebszellen in der Zellkultur- Schale bei Methotrexat folgendes:

 

Insulin sensibilisiert Krebszellen gegen Chemotherapeutika, das bedeutet, dass mit einem 1/ 10.000 der Konzentration des Chemotherapeutikums bereits vergleichbare zytostatische Effekte bewirkt werden können.
Insulin verdoppelt die Wirksamkeit des Chemotherapeutikums, das bedeutet, dass bereits mit 1/10 der Konzentration des Chemotherapeutikums ein doppelt so starker zytostatischer Effekt bewirkt werden kann.

 

Krebszellen, die sich im „Hunger- Modus“ befinden, z.B. durch ketogene Ernährung oder 36- Stunden- Fasten vor einer Insulin-Potenzierte Therapie (IPT), stellen ihre Mitose (Zellteilung) auf „hold“, also schalten diese ab. Insulin hingegen wirkt wie ein Synchronisierungs-Signal und schaltet die Zellteilung wieder an. Dadurch erreicht man mit der Insulin-Potenzierten Therapie (IPT), einen deutlich höheren Anteil an Krebszellen genau in der Mitose –der Zellteilung, also in der verletzlichsten Phase der Krebszelle. Nur in der Mitose sind die allermeisten Chemotherapeutika überhaupt wirksam. Mit Insulin als Synchronisierungs- Induktor kann man den Anteil an chemosensiblen Zellen im Krebsgewebe deutlich erhöhen. Darüber hinaus steigert ein 36- Stunden- Fasten vor der Insulin-Potenzierten Therapie (IPT) die Effektivität noch einmal erheblich!



Die Insulin-Potenzierte Therapie - eine sanfte Alternative zur klassischen Chemotherapie

Weltweit werden heute verschiedene standardisierte Chemotherapien bei Krebserkrankungen verabreicht. Hierzu verwendet man sog. Zytostatika, für den Organismus extrem giftige Substanzen, die das Zellwachstum und die Zellteilung hemmen. Das Problem dabei: Die bei konventionellen Chemotherapien zum Einsatz kommenden Stoffe sind nicht nur für die zu bekämpfenden Krebszellen zerstörerisch, sondern auch für gesunde Zellen. Die Folge ist, dass die Belastungen einer einmaligen Chemotherapie für den Patienten so groß sind, dass i. d. R. mehrwöchige Pausen bis zur nächsten Gabe eingehalten werden müssen - andernfalls würde die Gefahr bestehen, dass der Organismus des Patienten allein wegen der Nebenwirkungen der Chemotherapie kapituliert. Doch in dieser oft mehrwöchigen Pause haben die verbliebenen Krebszellen jede Menge Zeit, sich wiederum zu teilen und zu vermehren, zu wuchern und Tochterzellen (die sog. Metastasen) zu bilden.

 

Effektives trojanisches Pferd

 

Bei der Insulin-Potenzierten Therapie hingegen, die sich den Türöffner Insulin auf den Zellmembranen der Krebszellen zunutze macht, können Zytostatika und auch andere Stoffe wie Antibiotika in weitaus geringerer Dosis als bei der konventionellen Chemotherapie direkt und selektiv in die Krebszelle eingeschleust werden .

 

 

Die Vorteile liegen auf der Hand

 

Da nur 10 - ca. 20% der sonst notwendigen Chemotherapeutika benötigt werden, reduzieren sich die Nebenwirkungen um ein Vielfaches und der Patient kann die Behandlung in rascherer Abfolge, ein- oder gar zwei Mal die Woche, erhalten. So haben die Krebszellen viel weniger Zeit, sich zu regenerieren und sich weiter zu vermehren.

 

Die jeweilige Wirksamkeit der zur Auswahl stehenden Zytostatika sowie Naturstoffe (Vitamin C, Amygdalin, Artesunat, Curcumin ...) können für den Patienten zudem in einem Metavectum- Chemosensitivitätstest individuell herausgefunden werden, was die Effektivität weiter erhöht.

 

Kombination und Wirkverstärkung der Insulin-Potenzierten Therapie (IPT) bei Krebs:

 

  • Auswahl der Chemotherapeutika mit dem Metavectum- Chemosensitivitätstest

  • 36- Stunden- Fasten

  • Hyperthermie

  • D,L- Methadon

  • Curcumin-, Artesunat- oder Hochdosis- Vitamin C- Infusion

 

 



Die Insulin-Potenzierte Therapie bei Borreliose und anderen Erkrankungen

 Auch hier hilft das Insulin, zuvor sorgfältig ausgewählte mit nur einem Bruchteil der Menge gezielt in das Innere der Zellen einzuschleusen. Dort "verstecken" sich die Borrelien und sind auf konventionelle Art für eine Antibiotika-Therapie sehr schwer zu erreichen. Viele Bakterien und Viren sind mit den heute bekannten Therapieverfahren schwer zu erreichen und damit auch kaum zu eliminieren. Die Insulin-Potenzierten Therapie (IPT) hingegen sorgt dafür, dass diese Erreger dank des Insulins als gleichsam "Trojanischem Pferd" im Inneren der Zellen aufgespürt und zielgenau attackiert bzw. unschädlich gemacht werden können.



Anwendungsgebiete der IPT

Die Insulin-potenzierte Therapie kann aufgrund ihrer Wirkungsweise bei vielen Erkrankungen angewandt werden. Auch wenn sie heutzutage vor allem bezüglich ihrer sanften Verlaufsform und als nahezu nebenwirkungsfreie Methodik in der Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt wird, sind ihre Einsatzgebiete doch weitaus größer.

Die nachfolgende Liste gibt Ihnen eine allgemeine Übersicht jener Indikationen, die bisher mit der IPT als zentrale oder additive Behandlungsmethode therapiert wurden. Bitte beachten Sie jedoch hierzu auch unsere Hinweise zum Heilmittelwerbegesetz.